Orts-Meridian und Orts-Aszendent

Uranische Astrologie

nach dem System von

Ruth Brummund

Orts-Meridian und Orts-Aszendent

 

Derzeit scheint es so zu sein, dass eine Katastrophe die nächste jagt. Hurrikanes, Erdbeben, Überschwemmungen sind traurige Realität. Könnte es sein, dass ein direkter Zusammenhang mit der Sonnenfinsternis vom 21. August 2017 besteht? Die Strecke des „Monstersturms Irma“ ähnelt auffallend dem Verlauf der Sonnenfinsternis, die bekanntermaßen fast ausschließlich in einem begrenzten Korridor in den Vereinigten Staaten zu sehen war; ihre Auswirkungen sind jedoch weltweit zu spüren.

 

Ist es möglich, im Horoskop der Sonnenfinsternis die Naturkatastrophen zu sehen? Zu diesem Zweck schauen wir uns den Widderpunkt (Bedeutung: „auf die Erde bezogene Einflüsse“) an. In dieser Achse zeigen sich folgende Planetenbilder:

 

  • SA/HA (Schwierigkeiten durch Schaden, schwerer Verlust, harte Entbehrungen)
  • UR/AD (einsetzende Kälte, Zerstörung, Erdbeben)
  • NE/PL (Wellen, Luftbewegung, Veränderung für die Zukunft)
  • NE/AD (extreme Situation, Veränderung des Aggregatzustandes, Wassertiefe)
  • AP/AD (umfangreiche Einschränkungen)
  • AD/VU (Ballung, Pressung, Vernichtung, Zerstörung, Ur-Energie)

 

Sonnenfinsternis

Diese Planetenbilder, insbesondere mit WI=NE/PL geben einen ersten Hinweis auf bevorstehende Naturgewalten, mit einem klaren Hinweis auf Erdbeben (UR/AD).

 

Was sagt die Achse der Sonnenfinsternis aus? Hier ergibt sich folgender Cluster: SO=MO=SA, sodass in der Zeit der Gültigkeit der Sonnenfinsternis grundsätzlich mit Einschränkungen zu rechnen ist.

 

Nun mag man einwenden, dass solche Konstellationen ja weltweit Gültigkeit haben, also z. B. auch auf Deutschland. Ist es möglich, anhand der Astrologie herauszufinden, wo diese Naturgewalten besonders stark einwirken?

 

Der Astrologe Alfred M. Grimm schrieb im Zenit vom Juni 1933: „Jeder Ort hat eine geographische Länge und Breite. Es muss nun festgestellt werden, wie dieser, nach Graden und Minuten festgelegte Punkt, mit den kosmischen Strahlungen korrespondiert.“ Theodor Friedrich griff diesen Gedanken auf. In der Zeitschrift „Mensch im All“ (August 1937) schrieb er: „Jeder Ort auf der Erde ist nun nach einem bestimmten Gesetz im Tierkreis verankert und kann wie jeder Planet im Geburtsbild eingetragen werden.“

 

Hierzu hat die Uranische Astrologie die so genannten „Ortspunkte“, also LM und LA, entwickelt. Für die genaue Berechnung dieser Punkte sei verwiesen auf die Broschüre „Orts-Meridiane und Orts-Aszendenten für wichtige Weltstädte“ der Astrologin Ruth Brummund, erschienen im Witte-Verlag, Hamburg.

 

Was sagen diese Punkte aus? Der Widderpunkt weist eine Verbindung zu Miami auf und damit hat die Sonnenfinsternis eine besondere Bedeutung für diesen Ort (WI=MC/SO=MC/MO=MC/AD=MC/LA). Insbesondere das Planetenbild WI=AS=ME zeigt die unmittelbare Verbindung zum Ort auf (Bedeutung des Aszendenten: „die engere Umwelt, Ort [Lokalität]“), Nachrichten über den Ort. Der Widderpunkt zeigt in seiner Achse mit WI=VU/LA (Gewalt, Macht in Miami) ebenfalls einen besonderen Zusammenhang mit Miami.

 

Die Achse der Sonnenfinsternis (SO=MO) weist ebenfalls eine direkte Verbindung zum Ortsaszendenten auf und ist somit ebenfalls ein eindeutiger Hinweis darauf, dass die Sonnenfinsternis eine besondere Bedeutung zum Ort hat; es hat sich ein Cluster aus SO=MO=SA=LA gebildet (Bedeutung: Einschränkungen, Hindernisse, Probleme, Schwierigkeiten am Ort).

 

Was sagt uns die LM-Achse? Mit LM=SA/NE gibt es einen weiteren Hinweis auf („Probleme, Schwierigkeiten mit dem Wasser, der Luft“). Mit LM=HA/KR werden „große Schäden“ angezeigt, die auch mit MC=HA=AP=VU gegeben sind.

 

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass mithilfe der Astrologie sehr wohl Naturgewalten erkannt werden können und auch, wo diese besonders wirken.