Ruth Brummund

Uranische Astrologie

nach dem System von

Ruth Brummund

Ruth Brummund

1956 begann Ruth Brummund, sich mit Astrologie zu beschäftigen. Eine ihrer ersten Lehrerinnen war Edith Wangemann. Recht schnell stieß Ruth Brummund an die Grenzen der Ebertin-Methode und nahm im Oktober 1969 Kontakt mit dem Verein "Astrologische Studiengesellschaft Hamburger Schule e. V." auf. Hier wurde sie von Ludwig Rudolph unterrichtet, der ein direkten Schüler Alfred Wittes war. Sehr schnell erkannte sie, wie überragend dieses System, im Vergleich zu den üblichen astrologischen Systemen, war. Zu diesem Zeitpunkt gab es drei unterschiedliche Auslegungen der Lehre Wittes in der Studiengesellschaft:

 

  • Hermann Lefeldt hatte einige Jahre zuvor die "Methodik I" publiziert. Neben der astrologischen Arbeit, wie Witte sie lehrte, führte er die Deutungen der Planetenstellungen, und deren Spiegelungen, in den Häusern ein.
  • Carl Perch benutzte vorwiegend die so genannten "sensitiven Punkte". Hierbei handelt es sich um rechnerisch festgelegte Positionen im Horoskop. Er legte bis zu fünf Horoskope, mit unterschiedlichen Durchmessern, übereinander um sie nach seinem Schema zu deuten.
  • Ludwig Rudolph referierte bei seinen Vorträgen in klarer Form, wie "Planetenballungen - so genannte "Planeten-Cluster" - wirken. Auch zog er Halbsummen mit in seine Deutungen ein, und kam so zu klaren Aussagen.

 

Ruth Brummund schrieb eine Reihe von Artikeln für die Hamburger Hefte, berechnete die Ephemeriden der Transneptuner, verfasste zahlreiche Bücher und entwickelte das Mandala, basierend auf C. G. Jung, und führte so die charakteristischen Merkmale eines Menschen in die Horoskopdeutung in die Hamburger Schule ein. Für ihre besonderen Verdienste um die Förderung der Astrologie wurde sie mehrfach von der "Astrologischen Studiengesellschaft Hamburger Schule e. V." ausgezeichnet.

 

Ruth Brummund war Ludwig Rudolphs letzte persönliche Schülerin und konnte so von seinen Erfahrungen profitieren, die er in 60 Jahren praktischer astrologischer Tätigkeit gemacht hatte. Immer wieder bestärkte er sie in ihrer Art zu arbeiten. 1993 trennte sie sich vom Verein und setzte die Weiterentwicklung des Witte-Systems fort. Hieraus entstand ihr Buch "Uranische Techniken Hamburger Astrologen" und eine Software, die die bekannte französischen Software-Schmiede Auréas, mit Sitz in Paris, gemeinsam mit ihr entwickelte.